Tourismus in Cottbus

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Die Spreewehrmühle

Die 1798 erbaute Spreewehrmühle wurde als Öl- und Gräupchenmühle von den Bewohnern der Stadt und Umgebung genutzt.
1831 wurde mit dem Bau des Großen Spreewehrs und des Hammergrabens begonnen, um dem gelegentlichen Hochwasser der Spree begegnen zu können. Der Hammergraben wurde zum Wasserabfluss.
Bis 1865 war die Mühle im Besitz eines Landrates, der neben der Mühle auch die Erlaubnis besaß, eine Schankwirtschaft zu betreiben.
1904 erhielt die Spreewehrmühle einen neuen Eigentümer - die Stadtgemeinde.
1960 musste wegen Baufälligkeiten die Schankwirtschaft geschlossen und das Gebäude abgerissen werden.
Im Jahre 1965 wurde die Spreewehrmühle als Gaststätte wieder aufgebaut und im Inneren entstanden 60 Sitzplätze. Durch steigende Besucherzahlen kam es zu einem Platzmangel. Daher gab es 1968 erneut einen Umbau, es entstand ein großer Café-Garten im Freien und die Innenräume wurden ausgebaut.
1987 wurde die Spreewehrmühle zum Technischen Denkmal erklärt und entsprechend umgebaut, musste aber 1991 abermals wegen baulicher Mängel abgerissen werden.
Im Dezember 1998 war es dann endlich soweit: Nach vollständiger Rekonstruktion und Neubau wurde das denkmalgeschützte Mühlengebäude und die Gaststätte „Spreewehrmühle“ wieder eröffnet.


Technisches Denkmal Spreewehrmühle